Ökologische Grabenpflege im Mindeltal zwischen Mindelzell und Jettingen-Scheppach

Diese vom Landschaftspflegeverband organisierte Maßnahme dient der Lebensraumverbesserung der Libellenart „Helmazurjungfer“. Essentiell wichtig für diese Art ist es, während der Flugphase (Mai bis August) ein offenes und besonntes Grabenprofil vorzufinden. Aus diesem Grund beginnt der erste Mähdurchgang (ein zweiter folgt im Herbst) bereits im Mai.

 

Um andere Pflanzen- und Tierarten mit dieser frühen Mahd nicht zu gefährden, wird darauf geachtet, dass niemals beide Grabenseiten gleichzeitig gemäht werden. Außerdem werden wichtige Zielarten, wie zum Beispiel der Großen Wiesenknopf, geschont. Die ausführenden Arbeiter sind dahingehend geschult.

 

Wie schon in den vergangenen Jahren, kommt natürlich ausschließlich die ökologisch verträgliche Mahd mittels Messerbalkenmähwerken zum Einsatz. Dadurch werden Kleinstlebewesen schon während der Arbeit geschont. Im Anschluss wird das Mähgut aus den Flächen geborgen und abtransportiert. Dies sorgt für eine Aushagerung der Grabenböschungen und dadurch für die Ausbreitung blühender und insektenfreundlicher Pflanzenarten.

 

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